der arbeitsmarkt | 15.06.2010 | Text: Andrea Duttwiler

Blitzlicht

Cornelia Bodmer, 42, Sekretärin in Baden

Blitzlicht
Foto: Andrea Duttwiler

Wie war Ihre Stimmung, als Sie heute Morgen zur Arbeit gingen?

Ich war zwar leicht müde, gedanklich aber schon bei den Aufgaben, die es an diesem letzten Arbeitstag der Woche zu erledigen gab.

Was geht Ihnen bei der Arbeit gegen den Strich?


Die unübersichtlichen Prozesse: Es fehlen zum Teil klare Anweisungen, wie was zu erledigen ist, sowie klare Kompetenzregelungen zwischen HR und unserer Abteilung, die auch gewisse Personalaufgaben wahrnimmt. Auch klingeln die Telefone manchmal ins Leere, da offiziell keine Pflicht besteht, interne Anrufe entgegenzunehmen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?


Mir gefallen insbesondere die Vielseitigkeit, die internationale Atmosphäre, in der ich mein Englisch anwenden kann, sowie das hohe Bildungsniveau der Mitarbeiter. Zudem werde ich gefordert, sodass sich keine Eintönigkeit einstellt, und ich kann meine Arbeitszeiten relativ flexibel gestalten.

Hätten Sie gerne mehr Freizeit?


Natürlich. Mehr Zeit für mich selbst, meine Kinder und auch den Garten zu haben, wäre sehr angenehm.

Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf Ihr Leben aus?

Bis jetzt gar nicht. Ich habe eine Stelle und ein regelmässiges Einkommen. In der Firma ist aber ein zunehmendes Kostenbewusstsein zu beobachten.

 
 
 

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