HR Today | 04/2005 | Text: Cordelia Kissling

Liebe Leserin, lieber Leser

Die steigende Zahl der Sozialhilfe- und IV-Renten-Empfängerinnen und -empfänger ist besorgniserregend und verlangt nach Lösungen, damit die Leistungen des Sozialstaates längerfristig gewährleistet werden können. Gerade Menschen, die durch Unfall oder Krankheit aus dem Erwerbsprozess herausgerissen werden, laufen Gefahr, von der Invalidenversicherung abhängig zu werden. Langwierige Abklärungen zum Gesundheitszustand und über Versicherungsleistungen erschweren, ja verunmöglichen häufig die Reintegration in den Arbeitsprozess. Mit Case Management am Arbeitsplatz, das heisst effizienter und professioneller Unterstützung von einer zentralen Stelle aus, liesse sich das Prozedere verkürzen und in vielen Fällen eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben ermöglichen. Die Stadt Zürich geht mit gutem Beispiel voran und hat Anfang März dieses Jahres für drei ihrer Abteilungen das Pilotprojekt Case Management gestartet.

Flexibel sein und dennoch Profil zeigen. Sie müssen sich hinterfragen (lassen) und gleichzeitig Mut und Selbstbewusstsein beweisen: Personalverantwortliche haben mancherorts einen schwierigen Stand. Wie viele andere Unternehmensbereiche erlebt das betriebliche Human Resource Management heute einen tief greifenden Wandel. Während sich einerseits Auflösungstendenzen zeigen – etliche Teilbereiche des HRM lassen sich outsourcen –, kommt dem Berufsbild der Personaler in vielen Unternehmen eine wichtigere Bedeutung zu denn je: HR-Expertinnen und -Experten sind unter anderem Träger und Vermittler der Unternehmenskultur. Wohin sich das Berufsbild der Personalverantwortlichen entwickelt, ist Schwerpunktthema dieser Ausgabe von HR Today. Zu Wort kommen die HR-Expertinnen und -Experten selbst: Personalleiterinnen und -leiter, HR-Consultants und Coachs. Ob sich ihre Einschätzungen mit denjenigen der CEOs und Linienverantwortlichen decken, erfahren Sie in der nächsten Nummer von HR Today.

 
 
 

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